Erste gewinnt in Löffingen

 

Verdient setzten sich die Furtwanger in dem Derby durch und feierten den sechsten Sieg in Folge. Löffingen hingegen wirkte über weite Strecken des Spiels indisponiert. Furtwangen agierte nach eigenem Anspiel sofort nach vorne. Ein Abspielfehler im Löffinger Mittelfeld ermöglichte der Knackmuß-Elf eine erste Möglichkeit. Holzapfel (8.) scheiterte an Torhüter Osek. Im Gegenzug war Gästetorhüter Wehrle gefordert. Er parierte den Schuss von Gaudig, der nach einer Flanke von Beha abgezogen hatte. Nach ausgeglichenen ersten 15 Spielminuten markierten die Gäste den ersten Treffer. Holzapfel stand nach einem Eckball goldrichtig am langen Pfosten und drückte ein. Osek wehrte den Ball noch ab, allerdings knapp hinter der Torlinie.

Danach hielt sich Löffingen im Spiel, aber die Furtwanger waren in den Zweikämpfen bissiger und störten früh die Löffinger. Häufige Abspielfehler und Ballverluste prägten die Aktionen der Platzherren und Furtwangen nutzte dies clever aus. In der 31. Minute hatte Gaudig die Möglichkeit zum Ausgleich, schoss aber alleine vor Wehrle am Pfosten vorbei. Ein Treffer hätte vielleicht dem Spiel eine Wende gegeben, doch Furtwangen legte das 0:2 nach. Nachdem Geiger nach einem Ballverlust im Löffinger Mittelfeld und folgendem Konter die Chance zum zweiten Tor verpasste, machte es Meier besser. Er traf nach einem weiteren Abspielfehler der Gastgeber.

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel wurde Löffingen kalt erwischt. Fichter schoss in Minute 50 zum 0:3 ein. Löffingen verkrampfte immer mehr, hatte aber schnell die Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Hoheisel (54.) scheiterte mit sattem Schuss an Wehrle und Hirschbolz (55.) mit einem Kopfball nach einem Eckstoß. Nur vier Minuten später schien für Löffingen alles gelaufen. Willmann wurde an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Beim Elfmeter von Geiger ahnte Osek die Ecke und verhinderte das 0:4. Auch danach gelang Löffingen wenig. Der Wille war da, doch es haperte an der Umsetzung und so kam Furtwangen nicht mehr in Gefahr.

 

Quelle: Südkurier