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FC Furtwangen: Trainer Urban Klausmann hört auf
Fußball-Landesliga: (daz) Paukenschlag beim FC Furtwangen: Trainer Urban Klausmann wird nach der Saison aufhören. Berufliche und private Gründe veranlassen den 59-Jährigen zu diesem überraschenden Schritt.

Bild: Urban Klausmann hat in den vergangenen Jahren beim FC Furtwangen erfolgreich die Richtung vorgegeben. Im Sommer beendet er den Trainerjob seinem Heimatverein.
Eine Entscheidung, die Furtwangens Spielausschussvorsitzender Peter Mark bedauert, aber auch voll akzeptiert. Viele Spieler seiner Mannschaft trainiert Klausmann seit über zehn Jahren – zum Teil bereits als Coach in der C-Jugend. Der Ex-Profi übernahm die Furtwanger „Erste“ in der Saison 2005/06 im Abstiegskampf in der Kreisliga A und führte sie innerhalb von drei Jahren bis in die Landesliga. „Ohne die Unterstützung meiner Familie, von Peter Mark und den vielen Helfern und Betreuern hätte ich schon früher aufgehört. Sie alle haben mir die Kraft gegeben, immer noch ein Jahr dranzuhängen. Die jetzige Entscheidung ist nicht von einem Tag auf den anderen gefallen. Sie ist reiflich überlegt“, sagt Klausmann.
Schon im Alter von acht Jahren ist Urban Klausmann dem FC Furtwangen beigetreten. Im vergangenen Sommer erhielt er die Goldene Vereinsehrennadel. Als Spieler schaffte er es bis zum Profi, war in Bremen, Essen und Göttingen aktiv. Zwischenzeitlich war der Furtwanger auch fünf Jahre Trainer beim FC 08 Villingen. „50 Jahre als Spieler, Trainer oder Betreuer haben ihre Spuren hinterlassen. Es ist jetzt ein günstiger Zeitpunkt, um zu sagen, ich höre auf. Für die weitere Entwicklung der Mannschaft ist es vielleicht auch ein Vorteil, einmal eine andere Bezugsperson zu haben“, ergänzt Klausmann. Noch ist gegenwärtig nicht klar, wer in Furtwangen in der kommenden Saison auf der Trainerbank sitzen wird. „Ich habe erste Gespräche mit möglichen Kandidaten begonnen. Wir sind aber nicht unter Zeitdruck“, fügt Mark an. Klausmann glaubt indes nicht, dass der frühe Zeitpunkt seiner Bekanntgabe des Abschieds in der Mannschaft zu einem Leistungsabfall führt. „Ich bin bestrebt, mich mit dem bestmöglichen Ergebnis zu verabschieden. Das ist mein Anspruch und mein Ehrgeiz.“ Klausmann will seinem Heimatverein treu bleiben: „Ich werde zwar nicht mehr als Trainer arbeiten, bin aber gerne bereit, dem Verein und meinem Nachfolger, wenn es gewünscht wird, auch in Zukunft mit Rat und Tat zur Seite stehen.“Quelle:Südkurier |